Mittwoch, 8. März 2017

Neue Wege gehen - Meine neue Heimat Esslingen am Neckar

Nachdem ich von der Alb in Richtung Stuttgart gezogen bin, habe ich es verpasst hier mal etwas meine neue Heimat zu präsentieren. Dabei ist es doch so schön hier! Ich lebe jetzt zwar nicht mehr mit Blick auf den Albtauf, dafür direkt zwischen Neckar und Weinberg. Gut, ein paar Straßen, eine Bahnlinie und ein riesiges Daimlerwerk liegen auch noch in meiner Nachbarschaft. Aber dafür auch eine S-Bahnstation. Das bedeutet für mich zwar weniger Natur, aber dafür mehr Leben. Input, Inspiration, Urbanität. Mein neues zu Hause ist die wunderschöne Stadt Esslingen am Neckar und in ein paar Minuten bin ich in Stuttgart. Und jetzt zeige ich euch wie es bei mir aussieht.


Ein bisschen Spätsommer habe ich noch mitbekommen als ich hier her gezogen bin. Sattes Grün, pralle Trauben, herrliche Lichtspiele. Der Neckar ist zwar wirklich nicht mein Lieblingsfluss, aber es ist schön mal wieder eine Wasserfläche in Laufweite zu haben. Besonders wenn sich die Sonne im Wasser spiegelt ist es doch immer ganz schön ein bisschen am Fluss sitzen zu können.


Und die Weinberge! Ein Träumchen. Schön zum draufschauen und zum durchlaufen. Ob gekleidet in sommergrün oder herbstbunt. Am allertollsten sind Weinberge natürlich besonders deswegen, weil dort Wein angebaut wird. Und den kann man direkt vor Ort auch vorzüglich genießen. Ich bin bekannter Weise ja eine große Picknick Freundin. Und das geht wunderbar im Weinberg mit einer Flasche heimischen Wein, ein bisschen Käse und ein paar Weinträubchen.


Esslingen ist eine sehr schöne Stadt mit vielen schönen Fachwerkhäusern, pittoresken Gassen und freundlichen Plätzen die zum Verweilen einladen. Esslingen werde ich auf jeden Fall noch mal genauervorstelen, denn ich freu mich immer noch sehr die Entscheidung getroffen zu haben, hier her zu ziehen!


Und dann kam langsam der Herbst nach Esslingen. Leider ein verregneter, dunkler Herbst, aber ein paar Spaziergänge waren dennoch möglich. Die Weinblätter wurden orange, rot, gelb ich konnte die Weinlese direkt aus meinem Küchenfenster beobachten. Die kleinen Trecker tuckerten durch die Rebstöcke, die Arbeiter waren nahezu rund um die Uhr mit der manuellen Lese beschäftigt und immer mehr Träubchen wanderten von Tag zu Tag in die unzähligen Weinlese-Eimer. 


Lieblingsorte habe ich inzwischen auch für mich entdeckt. Die Grabkapelle auf dem Rotenberg habe ich zum Beispiel ziemlich ins Herz geschlossen. Und zwar nicht die Kapelle als Aussichtspunkt, sondern den Blick von drumherum auf den Rotenberg. Ich habe noch nicht alle möglichen Perspektiven ausgetestet, aber die die ich kenne gefallen mir alle extrem gut. Besonders schön finde ich aktuell den Blick von Rüdern rüber auf die Grabkapelle. Überhaupt ist die Aussicht in und um Rüdern, oberhalb vom Neckartal gelegen, der helle Wahnsinn. Bis zur Alb reicht er, auf der anderen Seite rüber zum Fernsehturm in Stuttgart und auf den Monte Scherbelino. Mein Liebster Punkt ist der Katharinenlindenturm bei der Katharinenlinde. Was kann man dort im Biergarten herrlich sitzen und die Aussicht genießen. Und das sogar schon im Februar!


Gerade jetzt im Winter war die Aussicht vom Katharinenlindenturm bis hin zum Albtrauf oft sehr schön. Klare Luft, weiter Blick. Und für mich als Neu-Esslingerin ist auch der einfache Blick rüber zum Stuttgarter Fernsehturm jedes mal aufs Neue wieder eine große Freude. Ich mag den Turm einfach!


Vorerst war es das von meiner Seite. Ich warte jetzt daruf, dass es frühlingshafter und grüner wird. Langsam reicht es mit Kälte und Dunkelheit. Also: Hallo März! Hallo Frühling!

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