In den letzten Wochen habe ich meine inzwischen ja gar nicht mehr ganz so neue Heimat im Winterkleid kennengelernt. Und was soll ich sagen, das Weiß steht der Landschaft hier immens gut. Ich habe unzählige Fotos von diesem wahnsinnig schönen Winterwunderland gemacht und einige bei Instagram verwendet. Dabei sind so viele tolle Fotos unter den Tisch gefallen...
An dieser Stelle möchte ich daher einfach diese fast verloren gegangenen Bilder sprechen lassen und ein paar Impressionen von der Alb und dem Schönbuch zeigen. Alle Fotos sind bei kleinen Ausflügen ins Umland, am Albtrauf entlang oder oben auf der Albhochfläche entstanden.
Los geht's!
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Sonntag, 8. Februar 2015
Mittwoch, 21. Januar 2015
Tschüss 2014, Hallo 2015!
Das Jahr 2014 Jahr war mein erstes komplettes Jahr hier im Dorf am Albtrauf. Ein Résumé will ich an anderer Stelle ziehen, heute sage ich einfach nur Tschüss 2014 und Hallo 2015! Und der Jahreswechsel war echt mega schön hier! Sehr idyllisch und entspannt.
Kurz vor Silvester hat es nämlich 2 Tage kräftig geschneit und hat die Umgebung hier in zauberhaftes weiß getaucht.

Gott sei dank hatten wir keine Kehrwoche, sondern konnten die weiße Pracht dank ein paar freier Tage einfach nur genießen. (Kehrwoche = schwäbische Institution, Wikipedia sagt: "Die schwäbische oder württembergische Kehrwoche ist die geregelte Reinigung gemeinschaftlich benutzter Bereiche in Mehrparteienwohnhäusern im Gebiet des ehemaligen Württemberg. Sie beruht auf einer Vielzahl von Erlassen, die seit Ende des 15. Jahrhunderts in Württemberg herausgekommen sind, um die Menschen zu Ordnung und Sauberkeit im häuslichen Umfeld anzuhalten." Und die Kehrwoche wird hier SEHR ernst genommen!)
Angefangen hat der Winterspaß allerdings erstmal mit einem Kälteeinbruch der es in sich hatte. Am 28.12.2014 waren es -18,4°C! Und das ist wirklich ganz schön kalt! Danach die Tage hat es ordentlich geschneit und wurde gar nicht mehr richtig hell. Dennoch haben wir uns in den Schneesturm gewagt und sind die nahegelegenen Hügel runtergerodelt. Zuerst war das gar nicht so einfach, es gab einfach zu viel Schnee. Nach ein paar Rodelrunden hatten wir uns aber eine herrliche Stelle am Hang gut präpariert. Der Weg dorthin war zwar nicht lang, aber durch den Schnee recht beschwerlich. Es gab auch eine sehr schöne Zwischenstation an der wir immer recht lange pausiert haben, nämlich bei der frei stehenden Schafsherde, ganz ohne Zaun.
Weiter den Berg rauf haben wir dann nicht nur unsere perfekte Abfahrtsstrecke gefunden, sondern auch einen tollen Platz um ins Jahr 2015 hinein zu feiern, mit Blick hinab auf die Stadt.
Von der Silvesterfeier gibt es leider nicht so tolle Fotos, der Blick auf das Feuerwerk unter uns war aber fantastisch.
Am nächsten Tag sind wir dann für ein paar Tage in die Alpen gefahren, nachzulesen hier und hier. Und als wir dann nach den paar Tagen wieder zurück im Ländle waren, da war nicht nur der ganze Schnee weggeregnet, sondern unsere Schafe hatten auch plötzlich fünffachen Nachwuchs. So schnell kanns gehen!
Die Schafe besuche ich jetzt regelmäßig, die werden hier noch öfter mal auftauchen. Inwischen liegt wieder Schnee, die Lämmer gedeien trotzdem prächtig und es sind auch noch 2 schwarze dazu gekommen, zu sehen links am Baum.
Das war mein wirklich extrem unspektakulärer Jahreswechsel. Von mir aus kann es gerne so weiter gehen ;-)
Kurz vor Silvester hat es nämlich 2 Tage kräftig geschneit und hat die Umgebung hier in zauberhaftes weiß getaucht.

Gott sei dank hatten wir keine Kehrwoche, sondern konnten die weiße Pracht dank ein paar freier Tage einfach nur genießen. (Kehrwoche = schwäbische Institution, Wikipedia sagt: "Die schwäbische oder württembergische Kehrwoche ist die geregelte Reinigung gemeinschaftlich benutzter Bereiche in Mehrparteienwohnhäusern im Gebiet des ehemaligen Württemberg. Sie beruht auf einer Vielzahl von Erlassen, die seit Ende des 15. Jahrhunderts in Württemberg herausgekommen sind, um die Menschen zu Ordnung und Sauberkeit im häuslichen Umfeld anzuhalten." Und die Kehrwoche wird hier SEHR ernst genommen!)
Angefangen hat der Winterspaß allerdings erstmal mit einem Kälteeinbruch der es in sich hatte. Am 28.12.2014 waren es -18,4°C! Und das ist wirklich ganz schön kalt! Danach die Tage hat es ordentlich geschneit und wurde gar nicht mehr richtig hell. Dennoch haben wir uns in den Schneesturm gewagt und sind die nahegelegenen Hügel runtergerodelt. Zuerst war das gar nicht so einfach, es gab einfach zu viel Schnee. Nach ein paar Rodelrunden hatten wir uns aber eine herrliche Stelle am Hang gut präpariert. Der Weg dorthin war zwar nicht lang, aber durch den Schnee recht beschwerlich. Es gab auch eine sehr schöne Zwischenstation an der wir immer recht lange pausiert haben, nämlich bei der frei stehenden Schafsherde, ganz ohne Zaun.
Weiter den Berg rauf haben wir dann nicht nur unsere perfekte Abfahrtsstrecke gefunden, sondern auch einen tollen Platz um ins Jahr 2015 hinein zu feiern, mit Blick hinab auf die Stadt.
Am nächsten Tag sind wir dann für ein paar Tage in die Alpen gefahren, nachzulesen hier und hier. Und als wir dann nach den paar Tagen wieder zurück im Ländle waren, da war nicht nur der ganze Schnee weggeregnet, sondern unsere Schafe hatten auch plötzlich fünffachen Nachwuchs. So schnell kanns gehen!
Die Schafe besuche ich jetzt regelmäßig, die werden hier noch öfter mal auftauchen. Inwischen liegt wieder Schnee, die Lämmer gedeien trotzdem prächtig und es sind auch noch 2 schwarze dazu gekommen, zu sehen links am Baum.
Das war mein wirklich extrem unspektakulärer Jahreswechsel. Von mir aus kann es gerne so weiter gehen ;-)
Dienstag, 20. Januar 2015
Winter in Süddeutschland - Betrachtungen von einem Nordlicht
Aktuell erlebe ich meinen ersten "richtigen" Winter in Süddeutschland. Für die Einheimischen ist das wohl kein richtiger Winter dieses Jahr, aber ich finde das schon ganz ordentlich, den Schnee, das Eis, den Frost und die Glätte. Ich war schon mehrfach rodeln und bin bis zu den Knien im Schnee eingesackt, das habe ich bisher immer nur erlebt wenn ich extra irgendwohin in den Schnee gefahren bin, nicht vor der eigenen Haustür.
Letztes Jahr war ich im Winter
auch schon hier, da ist dieser jedoch komplett ausgefallen. Und solange
ich keine Kehrwoche habe, freu ich mich über die Schneeflöckchen vor
meinem Fenster! Der Winter hier ist kalt (wir haben am Haus schon -18°C gemessen, dazu bald noch mehr), aber niemals so kalt wie die Winter die ich in Hamburg erlebt habe. Denn merke: hier fehlt meist der frostige Wind. Man kann also draußen spazierengehen in der Kälte, ohne dass man trotz 1.000 Klamotten fast erfriert.
Oft ist der Winter hier leider auch genauso grau und doof wie überall anders auch. Die meiste Zeit sogar. Aber hin und wieder fällt etwas Schnee, bleibt liegen und plötlich ist es hell und alles funkelnt. Wenn dann noch die Sonne raus kommt und der blaue Himmel lacht - OMG! Und diese Momente, in denen man über dem Nebel steht und sich wärmender Sonne erfreut, während weiter unten alles nass und grau ist. Einfach fantastisch! Auch wenn sich der blaue Himmel manchmal etwas schwer tut.
Ich erfreue mich dann an glitzernden Tropfen an Ästen oder einfach nur an Baumkonturen vor dem Horizont. Oder Inselchen die aus dem Wolkenmeer herausluken.
Im Norden war der Winter meist trübe und trist. Die Tage sind hier jetzt auch deutlich länger, es wird nicht ganz so früh dunkel. Und in der dunklen Jahreszeit zählt nunmal jede Minute Tageslicht. Zudem gibt es hier hin und wieder Föhn und es wird richtig warm, auch im Januar habe ich schon in Strickjäckchen auf einer Bank in der Sonne gesessen.
Toll war es in Hamburg, mit dem Schiff über die Elbe zu schippern wenn die Eisschollen dort umher trieben und jeder Wassertropfen sofort zu bizarren Skulpturen an Schiffe und Ufer gefror.
Oder die Binnenalster zufror.
Und wir auf der Außenalster spazieren waren... Ich merke schon, daraus mache ich einen eigenen Post! Winterhighlights im Norden. Ich such schon mal mehr Fotos raus... denn irgendwie ist Winter ja doch überall toll, wenn er sich denn von seiner schönen Seite zeigt.
Also, ich bin dann mal im Fotoarchiv! Bis bald!!!
Freitag, 9. Januar 2015
Die Alpen rufen! Teil 2 - Featuring: der spektakulärste Sonnenuntergang seit Gedenken!
Ich habe euch schon über meinen Ausflug in die wunderschöne Welt der Alpen berichtet, habe aber ein Ass im Ärmel behalten. Das möchte ich jetzt auf den Tisch legen und zwar kurz und schmerzlos.
Kurzer Abriss des Tages. Sonnenschein und kleine Wanderung rauf auf die Ederkanzel bei Mittenwald.
Dann sollte es eigentlich weiter mit dem Auto Richtung Heimat gehen. Am Ende meiner kleinen Reise habe ich aber doch noch einen Halt einlegen müssen, am Walchensee, im unewigen Eis. Dort in dem mini Örtchen Urfeld kann man ein Stückchen am See entlang bummeln und die dramatische Bergkulisse bestaunen. Wenn man die Hauptverkehrsstraße (die leider an der einen Seite des Sees entlangdonnert) hinter sich gelassen hat, wird es ganz schön idyllisch. Als ich dort unterwegs war, war es schon recht spät und andere Menschen schon auf der Heimreise. Daher lag der See ganz ruhig und einsam für mich und Thomas dort zwischen all den schneebedeckten Bergen.
So sind wir dann im Dämmerlicht ein bisschen am Ufer entlanggeschlendert und haben uns von der Bergwelt verabschiedet, denn auch für uns wurde es jetzt langsam höchste Zeit für die Rückfahrt.
Aber irgendwie konnten wir nicht umkehren. So schön war es. Und ich liebe ja nun auch so doll diese Spiegelei von Bergen im Wasser... könnte ich ja mein Leben mit verbringen. Hauptberuflich Spiegelungen betrachten.
Und so gingen wir immer weiter und kamen an ein herrliches Stückchen Erde, mit Bank!
Also hingesetzt und geschaut. Und Bütterchen gegessen. Immer wichtg. Mal näher ran gegangen an den See, dann wieder auf die Bank gesetzt. Und dann hat die Natur sich gedacht, mach ich mal was schönes für die beiden da am See. Und das hat sie dann auch wirklich gemacht.
Als wir dort so saßen, wurde der Himmel ein bisschen rosé. Erst nur einen Hauch.
Dann wurde es etwas farbiger am Himmel und auch der See nahm Farbe an.
Und es ging noch mehr. Wie schick!
Und am Ende war alles hell erleutet. Und wenn wir gerade mal nicht fotografiert haben, haben wir gestaunt. Oder eben beides.
Und schwuppdiwupp war es dunkel und wir sind glücklich und zufrieden, durchgefrohren und unterkühlt zurück zum Auto gelaufen und nach Hause gefahren. Mit dem Gefühl mal kurz in Norwegen gewesen zu sein. Und das ist für mich ein wahnsinnig gutes!!
Fazit: Kleine Ausflüge machen Freude und beleben. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen und dann noch mehr wandern in der Ecke. Ganz toll sein soll der Weg rauf auf den am Walchensee gelegenen Jochberg (1.565 m). Und noch toller der Blick runter. Aber den Höhenunterschied von 710 m wollte ich mir im Winter nicht geben. Dafür haben wir jetzt schon einen Plan für die Eis- und Schneefreieren Jahreszeiten, nämlich den Walchensee und den nahegelegnen Kochelsee besser kennen lernen! Denn noch nie war das Norwegengefühl so nah!
Kurzer Abriss des Tages. Sonnenschein und kleine Wanderung rauf auf die Ederkanzel bei Mittenwald.
Dort haben wir die 3-Täler Aussicht bewundert und sind wieder runter gelaufen, bzw. Thomas ist runter gerodelt. Kann man da sehr gut, der Weg ist megasteil! Für Füßgänger war er extra mit Holzspänen bestreut, wegen der starken Vereisung. Danach kurzer Abstecher nach Mittenwald, Häuser und Bergkulisse für sehr toll befunden. Ist ein nettes Städtchen, aber auch ein sehr schattiges im Winter... wir haben glücklicherweise etwas vom wenigen Sonnenschein abbekommen.
So sind wir dann im Dämmerlicht ein bisschen am Ufer entlanggeschlendert und haben uns von der Bergwelt verabschiedet, denn auch für uns wurde es jetzt langsam höchste Zeit für die Rückfahrt.
Aber irgendwie konnten wir nicht umkehren. So schön war es. Und ich liebe ja nun auch so doll diese Spiegelei von Bergen im Wasser... könnte ich ja mein Leben mit verbringen. Hauptberuflich Spiegelungen betrachten.
Und so gingen wir immer weiter und kamen an ein herrliches Stückchen Erde, mit Bank!
Also hingesetzt und geschaut. Und Bütterchen gegessen. Immer wichtg. Mal näher ran gegangen an den See, dann wieder auf die Bank gesetzt. Und dann hat die Natur sich gedacht, mach ich mal was schönes für die beiden da am See. Und das hat sie dann auch wirklich gemacht.
Als wir dort so saßen, wurde der Himmel ein bisschen rosé. Erst nur einen Hauch.
Dann wurde es etwas farbiger am Himmel und auch der See nahm Farbe an.
Und es ging noch mehr. Wie schick!
Und am Ende war alles hell erleutet. Und wenn wir gerade mal nicht fotografiert haben, haben wir gestaunt. Oder eben beides.
Und schwuppdiwupp war es dunkel und wir sind glücklich und zufrieden, durchgefrohren und unterkühlt zurück zum Auto gelaufen und nach Hause gefahren. Mit dem Gefühl mal kurz in Norwegen gewesen zu sein. Und das ist für mich ein wahnsinnig gutes!!
Fazit: Kleine Ausflüge machen Freude und beleben. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen und dann noch mehr wandern in der Ecke. Ganz toll sein soll der Weg rauf auf den am Walchensee gelegenen Jochberg (1.565 m). Und noch toller der Blick runter. Aber den Höhenunterschied von 710 m wollte ich mir im Winter nicht geben. Dafür haben wir jetzt schon einen Plan für die Eis- und Schneefreieren Jahreszeiten, nämlich den Walchensee und den nahegelegnen Kochelsee besser kennen lernen! Denn noch nie war das Norwegengefühl so nah!
Donnerstag, 8. Januar 2015
Das erste mal auf Trallafitti 2015 - Die Alpen rufen!
Was soll ich sagen, ich kann die Ecke dort nur wärmstens empfehlen. Aber ich fange besser von vorne an. Und zwar mit der Unterkunft. Immer ein großes Thema. Wir fahren inzwischen sehr regelmäßig übers Wochenende weg. Im Sommer campen wir mit unserem Campingmobil, unserem Dacia Logan. Ab Ende September wird es abends früh dunkel und nachts oft recht kalt und daher haben wir vor ein paar Jahren damit begonnen, uns für den Herbst und Winter ein kleines Zimmer oder eine Ferienwohnungen zu mieten. An ein paar Stellen habe ich hier schon darüber berichtet.
Es ist meist gar nicht so schwer günstige Unterkünfte zu finden, wenn nicht gerade Ferien sind kann man auch super kurzfriatig was nettes finden. Wir haben zum Beispiel im Harz schon in Wohnungen für 25 Euro die Nacht gewohnt, ohne Endreinigung für 2 Personen. In den Alpen zahlt man schon etwas mehr, aber auch dort haben wir für 30 Euro was gefunden. Und sauber und heimelig war es bisher immer. Wir kochen dann immer selbst und somit ist dieser vermeindliche Luxus gerade für Menschen mit kleinem Geldbeutel auch machbar.
Eigentlich mache ich das nie, aber diesmal mag ich euch sogar eine Ferienwohnung ans Herz legen. Da ich nie weiß wie andere Geschmäcker so sind, mache ich das eigentlich nicht. Diesmal in Wallgau war der Aufenthalt aber so nett und unkompliziert, da möchte ich euch das Landhaus Mira nicht vorenthalten. Die Vermieterin Frau Krings ist zudem sehr nett und herzlich, also nichts wie hin! Zwar führt die Ortsdurchfahrt am Grundstück vorbei, aber uns hat es nicht gestört und das will schon was heißen. Und wenn ihr dann da seit, dann ist das hier euer Ausblick, wenn auch nur im Winter:
Ringsrum stehen noch weitere Berge, der Hauptblick richtet sich auf das Karwendelgebirge und das Wettersteinmassiv.
Ausflugsmöglichkeiten gibt es bei Wallgau viele. Ich konnte in den Tagen natürlich nicht alles austesten, kann aber zumindest ein paar Anregungen geben. Da wir auch nicht immer so tollen blauen Himmel hatten wie auf dem Foto weiter oben, haben wir zudem weniger machen können als wir wollten. Aber das ist immer eines unserer Probleme, egal wie das Wetter ist.
Man kann herrlich im weiten Tal zwischen Wallgau und Krün spazieren gehen oder die vielen Loipen nutzen, wir wollen aber immer irgendwo rauf. Wie praktisch, dass ein kleiner feiner Spazierweg direkt ab Wallgau hinauf zum Krepelschrofen (1.160 m) führt. Von dort hat man einen herrlichen Blick hinab ins Tal, auf den Ort bis rüber nach Krün und natürlich auf das Karwendel. Zur Karwendelgrube an der Westlichen Karwendelspitze kommt man am besten von Mittenwald aus. Von dort kann man mit einer Luftseilbahn hinauf zur auf 2.244 m hoch gelegenen Bergstation fahren.
Haben wir nicht gemacht, ist aber bestimmt beeindruckend. Dort oben liegt auch das höchstgelegene Natur-Informationszentrum. Es hat die Form eines überdimensionierten Fernrohrs und ragt über die Felskante hinaus. Aus dem großen Panoramafenster kann man 1.300 m tief ins Isartal blicken, bestimmt nicht schlecht. Vielleicht aber eher was für den Sommer wenn man dort oben auch noch was wandern kann.
Uns hat die Aussicht vom Krepelschrofen erstmal vollkommen genügt. Am Wegesrand geben zudem viele Schilder sehr viele Informationen über die Namensgeberin des Wanderwegs, Magdalena Neuner. Was wir alles gelernt haben! Sie spielt gerne Harfe und mag die Natur. Und sie ist Skifahrerin und gar nicht wie von mir gedacht die Frau von Manuel Neuer. Der heißt ja auch ganz anders...
Außerdem waren wir am Tag drauf noch von Klais (sehr hübsche Kappelle) aus in den Buckelwiesen bei Krün unterwegs, die Buckel waren aber unter dem Schnee begraben. Das war eine schöne 3 stündige Wanderrunde, aber noch besser hat uns eine andere Tour am nächsten Tag gefallen.
Mit unserer Gästekarte konnten wir nämlich von Mittenwald aus umsonst mit dem Sessellift auf den Kranzberg 1.391 m fahren. Haben wir natürlich gemacht. War eine schöne Fahrt den Berg hoch, auch wenn ich danach furchtbar kalte Füße hatte.
Dort oben war es wirklich herrlich, man kann schön einkehren oder seine eigene Brotzeit auf den vielen Panoramabänken einnehmen.
Und dann kann man wieder runter laufen. Im Winter gibt es einen geräumten Wanderweg über den Ferchensee und den Lautersee zurück nach Mittenwald. Wir haben sehr lange für die Strecke benötigt, da wir viele Pausen eingelegt und auch das ein oder andere Foto gemacht haben.
Das war schon ganz schön toll dort, das Licht als die Sonne hinter den Bergen verschwand, ein Traum.
Ganz am Schluß hattem wir dann noch einen wahnsinns Blick auf Mittenwald. Das Foto zeige ich euch auf Grund der Lichtverhältnisse nur in klitzeklein, sollte aber für einen Eindruck reichen.
Das war eine ganz tolle Winterwanderung und hat sehr große Freude bereitet, insbesondere der tolle Himmel. Aber, da hat am nächsten Tag noch eine Steigerung auf uns gewartet. Vom Walchensee erzähle ich euch aber in einem eigenen Post. Denn dieses Norwegengefühl kann ich nicht mal eben in 3 Sätze packen, da brauch es einen eigenen Post für. (Hier gehts zum Post mit mehr als 3 Sätzen zum Norwegengefühl.) Also, auf bald!
Sonntag, 23. Februar 2014
Auf Tralafitti im Wintermärchen - Ein Wochenende in Pfronten
Es ist Ende Februar und irgendwie will der Winter sich nicht von seiner schönen Seite zeigen. Der mir vor meinen Umzug nach Süddeutschland versprochene Schnee bleibt aus. Und darum freue ich mich umso mehr über unsere spontane Entscheidung, das dritte mal dieses Jahr ins Allgäu zu fahren.
Diesmal wählen wir das allernächste Ziel welches von hier aus per Auto zu erreichen ist, Pfronten. Und was uns da erwartet! Nicht nur eine ganz günstige, nette Unterkunft mit Wahnsinnsausblick, nein, auch Schnee, Schlösser, Burgen und ganz viele tolle Panoramen. Was will ein Nordlicht mehr?!
Dann haben wir außerdem auch noch Glück mit dem Wetter und der Himmel hat dieses wunderbare strahlende Blau. Alles sieht noch mal schöner aus und der Schnee glitzert im Sonnenschein. Ich bin sehr sehr zufrieden und genieße jeden wärmenden Sonnenstrahl.
Weil alles so toll ist, ist Pfronten ab sofort mein Lieblingsort im Allgäu. Schließlich kenne ich mich ja schon unwahrscheinlich gut aus... Mit einem Blick auf grüne Allgäuhügel, einem ordentlichen Alpenpanorama plus tibetanischen Gebetsfähnchen bekommt man mich nun mal ganz leicht. Leider stehen die großartig und wunderschönen allgäuer Kühe noch in den Ställen, aber ich hoffe auch diese bald wieder auf den Weiden antreffen zu können.
Was wir alles gemacht haben ist schnell zusammengetragen: Zuerst haben wir Deutschlands höchstgelegende Burgruine besucht (1.268 m), die Burgruine Falkenstein. Von der Ruine hat man Aussicht auf das unterhalb liegende Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Berge.
Danach sind wir ein Stückchen weiter gefahren und auf der Kappeler Alp auf 1.350 m eingekehrt. Es gab Kuchen mit Bier, meine favorisierte Kombi wenn es auf den Berg geht. Dabei haben wir die imposante Aussicht genossen und sind wieder runter gewandert.
Am nächsten Tag ging es auf den Breitenberg (1.838 m). Hier war es oben recht rummelig, da neben der Gondelbahn noch ein Sessellift und vier Schlepplifte in Betrieb waren. So kam es dazu, dass wir uns die Stille der Berge mit sehr vielen Skifahrer teilen mussten. Daher sind wir nur kurz in den lärmenden Trubel auf dem Gipfel eingetaucht und haben uns dann wieder ganz gemütlich an den etwas weniger überlaufenen Abstieg gemacht.
Mit diesen Unternehmungen ist man dann auch locker zwei Tage voll beschäftigt. Die Liste an Dingen die wir nicht gemacht haben ist also noch sehr lang. Schloß Neuschwanstein haben wir nicht besichtigt, aber häufiger aus der Ferne bewundert. Auch für die 1.000 möglichen Wanderungen hatten wir keine Zeit, wir müssen also auf jeden Fall wieder kommen. Wie schön!
Diesmal wählen wir das allernächste Ziel welches von hier aus per Auto zu erreichen ist, Pfronten. Und was uns da erwartet! Nicht nur eine ganz günstige, nette Unterkunft mit Wahnsinnsausblick, nein, auch Schnee, Schlösser, Burgen und ganz viele tolle Panoramen. Was will ein Nordlicht mehr?!
Dann haben wir außerdem auch noch Glück mit dem Wetter und der Himmel hat dieses wunderbare strahlende Blau. Alles sieht noch mal schöner aus und der Schnee glitzert im Sonnenschein. Ich bin sehr sehr zufrieden und genieße jeden wärmenden Sonnenstrahl.
Weil alles so toll ist, ist Pfronten ab sofort mein Lieblingsort im Allgäu. Schließlich kenne ich mich ja schon unwahrscheinlich gut aus... Mit einem Blick auf grüne Allgäuhügel, einem ordentlichen Alpenpanorama plus tibetanischen Gebetsfähnchen bekommt man mich nun mal ganz leicht. Leider stehen die großartig und wunderschönen allgäuer Kühe noch in den Ställen, aber ich hoffe auch diese bald wieder auf den Weiden antreffen zu können.
Was wir alles gemacht haben ist schnell zusammengetragen: Zuerst haben wir Deutschlands höchstgelegende Burgruine besucht (1.268 m), die Burgruine Falkenstein. Von der Ruine hat man Aussicht auf das unterhalb liegende Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Berge.
Danach sind wir ein Stückchen weiter gefahren und auf der Kappeler Alp auf 1.350 m eingekehrt. Es gab Kuchen mit Bier, meine favorisierte Kombi wenn es auf den Berg geht. Dabei haben wir die imposante Aussicht genossen und sind wieder runter gewandert.
Am nächsten Tag ging es auf den Breitenberg (1.838 m). Hier war es oben recht rummelig, da neben der Gondelbahn noch ein Sessellift und vier Schlepplifte in Betrieb waren. So kam es dazu, dass wir uns die Stille der Berge mit sehr vielen Skifahrer teilen mussten. Daher sind wir nur kurz in den lärmenden Trubel auf dem Gipfel eingetaucht und haben uns dann wieder ganz gemütlich an den etwas weniger überlaufenen Abstieg gemacht.
Mit diesen Unternehmungen ist man dann auch locker zwei Tage voll beschäftigt. Die Liste an Dingen die wir nicht gemacht haben ist also noch sehr lang. Schloß Neuschwanstein haben wir nicht besichtigt, aber häufiger aus der Ferne bewundert. Auch für die 1.000 möglichen Wanderungen hatten wir keine Zeit, wir müssen also auf jeden Fall wieder kommen. Wie schön!
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