Freitag, 9. Januar 2015

Die Alpen rufen! Teil 2 - Featuring: der spektakulärste Sonnenuntergang seit Gedenken!

Ich habe euch schon über meinen Ausflug in die wunderschöne Welt der Alpen berichtet, habe aber ein Ass im Ärmel behalten. Das möchte ich jetzt auf den Tisch legen und zwar kurz und schmerzlos. 


Kurzer Abriss des Tages. Sonnenschein und kleine Wanderung rauf auf die Ederkanzel bei Mittenwald.



Dort haben wir die 3-Täler Aussicht bewundert und sind wieder runter gelaufen, bzw. Thomas ist runter gerodelt. Kann man da sehr gut, der Weg ist megasteil! Für Füßgänger war er extra mit Holzspänen bestreut, wegen der starken Vereisung. Danach kurzer Abstecher nach Mittenwald, Häuser und Bergkulisse für sehr toll befunden. Ist ein nettes Städtchen, aber auch ein sehr schattiges im Winter... wir haben glücklicherweise etwas vom wenigen Sonnenschein abbekommen.




Dann sollte es eigentlich weiter mit dem Auto Richtung Heimat gehen. Am Ende meiner kleinen Reise habe ich aber doch noch einen Halt einlegen müssen, am Walchensee, im unewigen Eis. Dort in dem mini Örtchen Urfeld kann man ein Stückchen am See entlang bummeln und die dramatische Bergkulisse bestaunen. Wenn man die Hauptverkehrsstraße (die leider an der einen Seite des Sees entlangdonnert) hinter sich gelassen hat, wird es ganz schön idyllisch. Als ich dort unterwegs war, war es schon recht spät und andere Menschen schon auf der Heimreise. Daher lag der See ganz ruhig und einsam für mich und Thomas dort zwischen all den schneebedeckten Bergen. 


So sind wir dann im Dämmerlicht ein bisschen am Ufer entlanggeschlendert und haben uns von der Bergwelt verabschiedet, denn auch für uns wurde es jetzt langsam höchste Zeit für die Rückfahrt.


Aber irgendwie konnten wir nicht umkehren. So schön war es. Und ich liebe ja nun auch so doll diese Spiegelei von Bergen im Wasser... könnte ich ja mein Leben mit verbringen. Hauptberuflich Spiegelungen betrachten.


Und so gingen wir immer weiter und kamen an ein herrliches Stückchen Erde, mit Bank!


Also hingesetzt und geschaut. Und Bütterchen gegessen. Immer wichtg. Mal näher ran gegangen an den See, dann wieder auf die Bank gesetzt. Und dann hat die Natur sich gedacht, mach ich mal was schönes für die beiden da am See. Und das hat sie dann auch wirklich gemacht.


Als wir dort so saßen, wurde der Himmel ein bisschen rosé. Erst nur einen Hauch.


Dann wurde es etwas farbiger am Himmel und auch der See nahm Farbe an.


Und es ging noch mehr. Wie schick!


Und am Ende war alles hell erleutet. Und wenn wir gerade mal nicht fotografiert haben, haben wir gestaunt. Oder eben beides.


Und schwuppdiwupp war es dunkel und wir sind glücklich und zufrieden, durchgefrohren und unterkühlt zurück zum Auto gelaufen und nach Hause gefahren. Mit dem Gefühl mal kurz in Norwegen gewesen zu sein. Und das ist für mich ein wahnsinnig gutes!!

Fazit: Kleine Ausflüge machen Freude und beleben. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen und dann noch mehr wandern in der Ecke. Ganz toll sein soll der Weg rauf auf den am Walchensee gelegenen Jochberg (1.565 m). Und noch toller der Blick runter. Aber den Höhenunterschied von 710 m wollte ich mir im Winter nicht geben. Dafür haben wir jetzt schon einen Plan für die Eis- und Schneefreieren Jahreszeiten, nämlich den Walchensee und den nahegelegnen Kochelsee besser kennen lernen! Denn noch nie war das Norwegengefühl so nah!

Kommentare:

  1. Wow! Da siehts wunderschön und wundertoll aus! Herrlich! Da hattet ihr ja tolle Augenblicke mit vielen schönen Glücksmomenten!
    Liebe Grüße,
    Frauke

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    1. Das wird das Jahr der Glücksmomente habe ich beschlossen ;-)

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